
Theater: Die Einzige im Raum
„Die Einzige im Raum“ ist ein dokumentarisches Theaterprojekt im Auftrag des Vereins Steirische Eisenstraße. Es basiert auf einer Interviewserie mit zehn Frauen im Alter von 26 bis 63 Jahren, die in der Region Steirische Eisenstraße leben und/oder arbeiten und in mittleren sowie leitenden Positionen tätig sind. Was sie verbindet, ist ein berufliches Umfeld, das nach wie vor stark männlich dominiert ist.
Aus anonymisierten Interview-Transkripten entstand ein vielstimmiger Theaterabend, der die Lebens- und Arbeitsrealitäten jener Frauen sichtbar macht, die in Besprechungen, Werkshallen oder Führungsetagen häufig die einzige Frau im Raum sind. Im Mittelpunkt stehen drei Frauen unterschiedlicher Generationen, die sich in einer gemeinsamen Wartesituation begegnen. Aus einem zufälligen Zusammentreffen entwickelt sich ein intensiver Dialog über Erfahrungen in männergeprägten Berufsfeldern. Erlebtes wird geteilt, hinterfragt und neu eingeordnet – zwischen analytischer Schärfe und feinem Humor.
„Die Einzige im Raum“ verbindet dokumentarisches Material mit künstlerischer Verdichtung und eröffnet einen persönlichen wie gesellschaftspolitischen Blick auf weibliche Arbeitsrealitäten im 21. Jahrhundert. Die Projektidee stammt von Iron Women Netzwerk-Koordinatorin Gunilla Plank, die auch die Interviews führte. Für Skript und Regie zeichnet die Leobener Schauspiellehrerin und Regisseurin Sigrid Sattler verantwortlich. Es spielen Julia Hofer, Doris Stütz und Rosamunde Bogensberger.
Premiere ist am 25. März, der Eintritt ist frei (über freiwillige Spenden freut sich das Ensemble).
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